re:publica 2012 – ACT!ON

Gepostet am 28.04.2012 in Konferenz

re:publica 2012 – ACT!ON

Transmedia Storytelling ist auch auf der re:publica 2012 ein Thema. Im Jahr 2007 trafen sich in Berlin rund 700 Blogger, Internetaktivisten und Netzintellektuelle um sich gemeinsam in verschiedenen Veranstaltungen über das Motto „Leben im Netz“ auszutauschen. Das war die Geburtststunde der re:publica. Auch in diesem Jahr findet wieder eine re:publica statt. Es ist die sechste ihrer Art und im Gegensatz zu damals ist sie inzwischen zu Deutschlands größter Konferenz in Bezug auf die Themen Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft herangewachsen. Allein im letzten Jahr kamen über 3.000 Teilnehmer zur re:publica und nahmen an 160 Stunden Programm verteilt auf drei Tage und acht Bühnen teil. In diesem Jahr steht die Konferenz unter dem Motto ACT!ON: ACT!ON symbolisiert die Schubkraft sozialer Medien für politische Bewegungen. Es zeigt auch, dass sich die Bedeutung der Digitalisierung in fast allen gesellschaftlichen Bereichen manifestiert hat. Auf der sechsten re:publica geht es darum, die technischen Erneuerungen voranzutreiben, Themen wie Mobilität, Ressourcenverteilung oder Finanzen zu überdenken, interaktive Designs und Spiele zu entwickeln, gesellschaftliche Denkmuster und Geschäftsmodelle auf den Kopf zu stellen und im Zuge der DIY-Bewegung Produktion und Konsum neu zu definieren. Zahlreiche internationale Redner sind zur diesjährigen re:publica geladen. Mit ihren Vorträgen tragen sie zu den rund 200 geplanten Stunden Programm auf acht Bühnen bei. – re:publica Wie wir alle wissen, so kann auch Transmedia Storytelling ACT!ON bedeuten und damit kommen wir auch schon zum punktuellen Programmausblick auf die re:publica. Dort gibt es gleich mehrere Beiträge zum Thema Transmedia Storytelling. Den Anfang machen die Initiatoren des Transmedia Manifests am Donnerstag, 03.05. um 18:00 Uhr, mit ihrem Vortrag „Missing in Action„. In dieser Session werden Beispiele für hervorragendes und mitreißendes Transmedia Storytellings gezeigt und in den Zusammenhang der Thesen des Transmedia Manifests gestellt. Direkt im Anschluss daran, 03.05. um 19 Uhr, findet unser Mai-TMSB #9.1 statt mit dem Titel: „Geschichten erleben allerorts und zu jeder Zeit„. Nach einer kurzen Einführung von Doro und mir in die Thematik des Location-Based-Storytellings, was sich dahinter verbirgt und welche Möglichkeiten Geschichtenerzähler hier und heute schon haben, zeigen Anne Katrin-Ulrich und Bernd Seveke von Sprylab eine neue App, mit der man eine Art Monkey Island in jedem beliebigen realen Umfeld realisieren kann. Im Anschluß an ihre kurze Einführung steht dann eine Diskussionsrunde mit allen Anwesenden. Und natürlich steckt auch in der einen oder anderen Session zumindest noch ein Stück Transmedia Storytelling drin oder verwendet Elemente, die auch in unserer Disziplin ihre Verwendung finden. In diesem Fall könnten unter anderem die Sessions „New directions in visual storytelling„ 03.05. um 11:15 Uhr, Stage 2, „Social TV – Trends and Visions„ 03.05. um 12:30 Uhr, Stage 4, „How gamification changes the world„ 04.05. um 15:00 Uhr, Stage 4 und „In case of reality use magic wand: Social Games & Digital Identities“ 04. 05. um 15:30 Uhr, Stage 4 ebenfalls für euch interessant sein. Wir freuen uns jedenfalls schon auf die Diskussion mit euch zum Thema Location-based-storytelling und dessen...

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Map My Story bei der Code_n

Gepostet am 22.03.2012 in Projekte

Map My Story bei der Code_n

Map My Story wird beim Code_n Wettbewerb als eine der 10 besten Ideen aus insgesamt mehr als 400 gekürt. Wir unterstützen nun seit Ende letzten Jahres das Berliner Logentheater mit seinen vielfältigen, ideenreichen Projekten. Über das Keiner-Syndrom (auch bekannt als „Public is the new private“) hatten wir an dieser Stelle ja bereits berichtet. Nun waren wir mit dem Logentheater-Projekt „Map My Story“ zusammen mit Johannes Brandrup und Carola Dürr im Team zur Code_n auf die Cebit eingeladen, um dort eine Woche lang mit 49 weiteren Finalisten das jeweils eigene Projekt vorzustellen. Der Code_n Wettbewerb wurde von der GFT ins Leben gerufen. Er fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt und hatte bereits großen Zuspruch. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Shaping Mobile Life“ und vereint namhafte Partner wie Ernst & Young, Fujitsu, CeBIT, Bitkom und ZKM sowie die Medienpartner brand eins, Computerwoche, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Mobile Business. Die Idee hinter dem Wettbewerb lautet innovative und kreative Ideen von jungen Unternehmen zu suchen und zu finden, um einen Gewinner zu küren, der nicht nur finanziell (einmalig 25.000 Euro) sondern auch in allen wirtschaftlichen Fragen und Aspekten beratend für 2 Jahre begleitet wird. Map My Story stellt dabei sowohl als Web-Plattform als auch als App eine sehr einfache Möglichkeit dar Geschichten zu erzählen. Die Idee dahinter ist, Geschichten direkt mit Orten zu verknüpfen, wobei man sich nach jeder Geschichte neu entscheiden kann, dem nächsten Teil der Geschichte zu folgen, dem Geschichtenerzähler in eine andere Geschichte zu folgen oder einer ganz anderen Geschichte nachzugehen. Es entsteht also nach und nach ein wahres Universum an Geschichten und sich kreuzenden Stories, in das man entweder immer tiefer hinabtauchen und die Geschichten erleben kann oder eben seine ganz eigenen Geschichten für andere hinzufügen kann. Als einer der 50 ausgewählten Finalisten wurde das Map My Story Team zur CeBIT eingeladen um dort in der extra für die Code_n eingerichteten Halle 16 einen der 50 Stände zu beziehen. Die Einrichtung der Halle war extrem modern gestaltet und bot für jeden sehr einfache Möglichkeiten, sich mit den anderen Teams auszutauschen und über weitere Innovationen und Vorhaben auszutauschen. Am eigenen Stand gab es ebenfalls eine Vielzahl von Gesprächen. Journalisten, Kommunikationsagenturen, Geschichtenerzähler und viele mehr wollten Map My Story ganz genau kennenlernen, was uns natürlich umso mehr freute. Das folgende Video gibt einen Eindruck von unserem „Messestand“ und den Erlebnissen. [vimeo]38365280[/vimeo]   Am Donnerstag Abend wurden dann aus den 50 Finalisten zunächst die 10 besten Ideen aufgerufen, zu denen auch Map My Story zählt, bis dann der finale Gewinne gekürt wurde: My Taxi. Herzlichen Glückwunsch noch einmal auch an dieser Stelle! Wir werden nun weiter mit Hochdruck an Map My Story mitwirken um aus dem derzeitigen Prototyp-Status auch bald eine erste Version in Händen halten zu können. Ein bisschen wird das zwar noch dauern, aber wir werden euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten, denn Map My Story bietet...

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Location-based-Storytelling stART11

Gepostet am 09.01.2012 in Konferenz

Location-based-Storytelling stART11

Immer mehr Menschen nutzen Smartphones. Location-based-Services (LbS) wie Foursquare sind daher bereits seit einigen Jahren ein großer Trend und spielen natürlich auch im Umfeld von Transmedia Storytelling eine große Rolle. Bei der stART11 Konferenz in Duisburg, die ihren Schwerpunkt auf digitales Erzählen legte, waren Patrick und ich mit einer Doppelsession zum Thema „Location-based-Storytelling“ dabei.   Mercator Rundgang durch den Ruhrort Los ging die Session mit einem Spiel, das in Duisburg Ruhrort angesiedelt ist und auch heute noch gespielt werden kann. Dazu muss man sich einfach den entsprechenden kostenlosen mobilen Player (iPhone: Wherigo, Android: WhereYouGo) installieren, dann ein Benutzerkonto auf der Seite von Wherigo anlegen, die entsprechende Kartusche „Mercators Ruhrort-Rundgang“  runterladen und schon kann es losgehen!   Die Geschichte rund um Mercator Den Hintergrund der Geschichte liefert das Leben eines der berühmtesten Männer Duisburgs, dem zu Ehren die Stadt 2012 ein großes Jubiläum feiern wird. Gerhard Mercator, geboren 1512 in Flandern, ließ sich 1552 in Duisburg nieder und wurde dort zum berühmtesten Kartographen seiner Zeit. In unserer fiktiv-realen MERCATOR Story (Teil 1), Ruhrort 1587 erfahren die Teilnehmer den Ruhrort mit Mercators Augen, während dieser sich auf einem Spaziergang durch seine Stadt befindet. Ihr Auftrag ist es, den Ruhrort zu kartografieren. Spielerisch erleben sie auf dem Weg durch das Duisburger Viertel mögliche und reale historische Begebenheiten aus dem Leben Mercators. Aber Vorsicht! Auf dem Weg durch die verschiedensten Ereignisse kann einem schon mal ein Streich von den Schülern des Akademischen Gymnasiums gespielt werden. Und natürlich ist es zu dieser Zeit immer gut, der Inquisition und ihren Vertretern aus dem Weg zu gehen. Wer möchte schon wertvolle Zeit auf dem Weg zum Ziel verlieren! Im zweiten Teil stellten wir weitere Tools, mobile Apps und Mechaniken wie Gamification vor, mit denen Location-based-Storytelling funktioniert. Dazu haben wir eine Pearltrees-Übersicht erstellt, die wir regelmäßig aktualisieren. Auf Slideshare findet sich auch noch eine deutsche Version unserer Präsentation. Location-based-Storytelling stART11 conference session (english version)   Location-based-Storytelling für Städte, Firmen und Kultureinrichtungen Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zu diesem spannenden Feld und unterbreiten natürlich gerne Vorschläge, wie Sie mit Location-based-Storytelling arbeiten...

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