Storytelling für Buchhändler

Gepostet am 05.03.2014 in Featured, Seminar

Storytelling für Buchhändler

Durch eine 2011 beim Buchcamp in Frankfurt gehaltene Session zum Thema Transmedia Storytelling in der Buchbranche war der Börsenverein in München auf uns aufmerksam geworden und hatte mich für ein Seminar angefragt, das mit Unterstützung der Rid-Stiftung am 26./27.02.2014 in München stattfand. Unterstützt von Frithjof Klepp, der als Buchhändler von ocelot, not just another bookstore davon erzählte, wie er die Marke für seine Buchhandlung gefunden und entwickelt hat, ging es an den beiden Tagen um folgende Themen: Warum und welche Geschichten gibt es überhaupt? Was ist der Markenkern meiner Buchhandlung? Welche Geschichte steckt in meiner Marke? Nach einem Kaltstart ins Geschichtenerzählen mithilfe des Icon Poets (Würfel mit Symbolen + Sanduhr über 3min) und folgenden Aufgaben: „Überzeugen Sie Ihren Chef, dass Sie unbedingt auf dieses Seminar müssen und wo sehen Sie Ihre Buchhandlung in 5 Jahren?“ war klar, worum es gehen würde: sehr diverse Zielgruppen für inhaberInnengeführte Buchhandlungen, gerade auf dem Land, Neufindung nach Geschäftsübernahme, Konkurrenz Amazon, am liebsten so weiterlaufen oder auch gerade die Frage, ob es überhaupt weitergeht. Unsere Runde von insgesamt 11 BuchhändlerInnen plus Frithjof war die ganze Zeit angeregt dabei, nutzte die beiden Tagen um sich auszutauschen und stürzte sich vor allem voller Begeisterung auf die Bastelarbeit: Wir erstellten Moodboards aus Magazinausschnitten und alle stellten anhand der Moodboards ihre Geschichten vor – nachdem eine Runde lang alle Feedback an den Bildern verteilt hatten (siehe Bild). Von zwei Buchhandlungen habe ich bereits ihre Anmerkungen zu den Moodboards zugeschickt bekommen, um nun eine weitere Runde Feedback zu geben. Ich freue mich sehr, dass der Kontakt weiter besteht und hoffe, ein paar der Buchhandlungen auch mal live zu sehen! Vielen Dank nochmals an Börsenverein München, Rid-Stiftung, das Team des Le Méridien und natürlich an Frithjof und alle TeilnehmerInnen!...

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Storytelling Workshop für Social Banking Manager

Gepostet am 09.01.2012 in Workshop

Storytelling Workshop für Social Banking Manager

Im November 2011 war ich für die imaginary friends in Frankfurt. Dort gab ich im Auftrag des Institute for Social Banking Marketingmanagern verschiedener europäischer Social Banks einen Storytelling Workshop. Social Banks sind Banken, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben und besonderen Wert auf soziale und ökologische Aspekte legen (siehe Wikipedia). Aus diesem Grund überlegen sie natürlich auch sehr genau, wie sie selbst Marketing betreiben können. Marketing bei Social Banks Auch beim Marketing geht es für Social Banks sehr stark um nachhaltige Wirkung, die Kosten müssen in Relation bleiben, Transparenz und Authentizität sind von absoluter Priorität und am besten können die Teilnehmer des Workshops die vorgestellten Methoden auch selbst umsetzen. Im Jahr zuvor hatte Frank Tentler im selben Rahmen eine Social Media Einführung gegeben, auf die ich in meinem Workshop aufbauen konnte (ein Teil meines Workshops war auch eine Einführung in Social Media Tools für diejenigen, die letztes Jahr nicht dabei waren). Den Großteil der Zeit verbrachten wir damit, in Zweier-Gruppen, alleine oder mit allen gemeinsam zu brainstormen, herauszuarbeiten welche Storyelemente wir brauchem und zu sammeln. Im ersten Teil des Workshops arbeiteten wir mit theaterpädagogischen Improvisationsübungen, mit Interviewtechniken und Charts, im zweiten Teil gab es eine kleine Präsentation, in der es darum ging, wie im Alltag mithilfe von Social Media Geschichten erzählt werden können. Storytelling für Social Banks Ziele und Herausforderungen Klare Zielvorgabe von Seiten der Organisation war es, mit den Teilnehmern eine beispielhafte Geschichte des Social Banking zu erarbeiten. Die Teilnehmer erlebten damit ganz praktisch, wie sie in ihren Banken vorgehen können. Im Arbeitsprozess stießen wir auch gleich auf einige entscheidende Fragen, die auch für alle anderen Unternehmen gelten, die mit Storytelling arbeiten wollen: Geschichten gibt es zur Genüge. Wie können wir sie so verdichten, dass sie immer noch authentisch sind, aber dennoch spannend erzählt werden können? Wer ist der Erzähler? Wie offensiv wollen wir vorgehen? Wie müssen wir intern kommunizieren und zusammenarbeiten, um im Marketing Geschichten sammeln zu können? Für mich waren es unglaublich inspirierende Tage mit sehr kreativen und engagierten Menschen aus ganz Europa und ich hoffe, dass Ann, Stian, Ullrich, Katha, Jannike, Marieke und Simon nun auch im Alltag die Zeit finden, Geschichten über ihre Banken und Stiftungen zu sammeln und zu...

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